Lohnfortzahlungsbetrug | Krankschreibungsbetrug


Allzu viele Arbeitnehmer neigen dazu, sich statt Urlaub – denn den will man ja in einem fernen Land genießen – einen Krankenschein, auch als „gelber Urlaubsschein“ bekannt, zu genehmigen. Die Palette der Gründe ist groß: Tante Olga feiert einen runden Geburtstag, der Lieblingssportclub bestreitet ein wichtiges Spiel, die Tochter steht im Finale des hiesigen Reit- und Springturniers, man will "endlich mal wieder ausschlafen" usw. Folglich zählt Krankschreibungsbetrug zu den häufigsten Betätigungsfeldern der Kurtz Detektei Dortmund.

 

Oftmals fällt es Arbeitgebern gar nicht auf, dass sie betrogen werden, denn bei Einzelanlässen ist keine Regelmäßigkeit zu erkennen. Manches Mal allerdings fallen falsche Krankschreibungen aufgrund diverser Hinweise auf – ein Tipp aus der Belegschaft, die schiere Zahl der Fehlzeiten oder auch Gerüchte über eine Nebenbeschäftigung wecken das Misstrauen des Personalchefs resp. der Firmenleitung. Unsere IHK-zertifizierten Wirtschaftsdetektive aus Dortmund übernehmen die Observation des verdächtigen Arbeitnehmers und die gerichtsverwerbare Beweiserhebung: 0231 8401 0065. 


Ohne Rücksicht auf Arbeitgeber und Kollegen (Fallbeispiel)


Paul und Dorothea Koslowski (alle Namen geändert) arbeiteten für dieselbe Firma, nennen wir sie Müller KG – ein Unternehmen für Staubsauger und Zubehör in einem Dortmunder Gewerbegebiet. Dorothea war im Innendienst tätig, während ihr Mann Paul als freiberuflicher Mitarbeiter im Außendienst agierte. Als Freiberufler konnte sich Paul aussuchen, wann er Urlaub nahm, er musste diesen laut vertraglicher Regelung mit dem auftraggebenden Unternehmen nur rechtzeitig anmelden, damit sich die Firma darauf einrichten konnte. In den meisten Fällen durfte Dorothea zur selben Zeit Urlaub nehmen wie ihr Mann, doch manchmal ließ sich dies aus betrieblichen Gründen nicht einrichten. Dies nahm Dorothea mehrfach zum Anlass, sich krankschreiben zu lassen. 

 

Gipfel der Dreistigkeit und letztendlicher Auslöser für die Beauftragung unserer Detektive aus Dortmund war ein kurzfristig eingereichtes Urlaubsgesuch Dorotheas im Jahr 2014, das abgelehnt wurde, da es mitten in der Ferienzeit lag und jene Angestellten mit schulpflichtigen Kindern natürlich primär berücksichtigt wurden. So ließ sich Dorothea kurzerhand krankschreiben, was zur Folge hatte, dass Paul der Firma zwei Tage später ebenfalls ein Attest zusandte. Und während sich die Kollegen und Kolleginnen der beiden vor lauter Arbeit fast überschlugen, genossen Dorothea und Paul ein paar nette Tage an der Nordseeküste. 


Wenn das Maß voll ist: Ermittler aus Dortmund observieren die Verdächtigen


Der Arbeitgeber kontaktierte die Wirtschaftsermittler der Kurtz Detektei Dortmund und schilderte ihnen den Fall. Da unser Auftraggeber zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, wo sich seine Angestellte Frau Koslowski und ihr Ehemann genau aufhielten, besprachen wir vorsorglich die Vorgehensweise für den Wiederholungsfall, der laut Auftraggeber erfahrungsgemäß nicht lange auf sich warten lassen werde. Dass man die Zusammenarbeit mit Paul nach den jüngsten Ereignissen endgültig beenden würde, stand für die geschädigte Firma bereits fest. Jedoch kamen die Detektive und die Firmenleitung überein, dass ihm dies erst im Anschluss an die Ermittlungen mitgeteilt werden sollte, um keine schlafenden Hunde zu wecken.

 

Bereits wenige Wochen später bat der externe Mitarbeiter Herr Koslowski um einige freie Tage, da seine Nichte, die in Berlin wohnte, heiraten werde und er zu den Feierlichkeiten eingeladen sei. Man teilte ihm mit, dass das nicht gehe, da er fest eingeplant war und bereits seine Zusage gegeben hatte. Die momentane Auftragslage erlaubte einfach keinen Ausfall. Was machte Herr Koslowski? Bereits zwei Tage vor den ursprünglich geforderten freien Tagen meldete er sich mit einer schweren Erkältung arbeitsunfähig, einen Tag später teilte auch seine Frau Dorothea mit, dass sie sich wohl bei ihrem Mann angesteckt habe und ebenfalls stark erkältet sei. Ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung schickte sie dem Arbeitgeber per Post. Die Firma informierte sofort unsere Detektive in Dortmund, die umgehend vor dem Haus der Koslowskis Position bezogen und die Zielpersonen observierten. Bis zum Morgen des folgenden Tages wechselten sich unsere Ermittler bei der Observation ab, gegen 09:30 Uhr dann traten die Eheleute Koslowski mit Reisegepäck aus dem Haus, stiegen in ihr Fahrzeug und verließen Dortmund in Richtung Berlin. Unsere Detektive verfolgten sie unauffällig und erreichten nach mehrstündiger Fahrt ein Einfamilienhaus in Berlin-Zehlendorf.


Koffer in Kofferraum; Lohnfortzahlungsmissbrauch, Detektiv Dortmund, Detektei Dortmund
Die Koslowskis waren bester Laune, als sie trotz Krankschreibung ihre Reisekoffer im Auto verstauten.

Teamarbeit unserer Dortmunder Detektive mit Berliner Kollegen


Ein Ermittlerteam der Kurtz Detektei Berlin wechselte sich in den folgenden vier Tagen bei der Überwachung der Zielpersonen mit unseren Detektiven aus Dortmund ab. Die offensichtlich schwer erkrankten Mitarbeiter unseres Auftraggebers nutzten ihre falschen Krankmeldungen, um an besagten Hochzeitsfeierlichkeiten teilzunehmen, und nahmen ferner den Aufenthalt in Berlin zum Anlass, einige Sehenswürdigkeiten zu betrachten und ein Sport-Event zu besuchen. Beide Ermittlerteams dokumentierten das Verhalten der Zielpersonen detailgenau, sodass die Kurtz Wirtschaftsdetektei Dortmund dem Auftraggeber letztlich einen umfassenden und gerichtsverwertbaren Observationsbericht überreichen konnte.


Hinweis


Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.