Rauschgiftkriminalität Dortmund | Drogendelikte


2014 kam es in Dortmund zu 3.383 Straftaten in Bezug auf Rauschgiftkriminalität. Damit ist im Gegensatz zum Vorjahr ein minimaler Rückgang zu verzeichnen, ebenso ist die Zahl der Drogentoten mit sieben Opfern rückläufig – 2009 waren es noch doppelt so viele. Leider jedoch lässt sich die Dunkelziffer bei Rauschgiftdelikten kaum schätzen. Zwar hat die Dortmunder Polizei ihre Präsenz in der nördlichen Innenstadt und im Dortmunder Norden verstärkt und konnte somit viele Händler von Cannabis überführen, doch genau hier liegt auch der Haken: Die Händler, die mit so genannten „harten“ Drogen handeln, sind nicht dumm und verkaufen ihre Ware seither nicht mehr länger in der Nordstadt. Das Problem ist also nicht weg, sondern hat sich lediglich verlagert – und offenbar wissen die Ordnungskräfte (noch) nicht, wohin.

 

Unsere IHK-zertifizierten Privat- und Wirtschaftsdetektive aus Dortmund werden beim Verdacht auf Konsum, Handel und Missbrauch illegaler Betäubungsmittel für Arbeitgeber und besorgte Verwandte tätig. Die einen fürchten einen dramatischen Leistungsabfall am Arbeitsplatz und unkontrollierbares Verhalten gegenüber Kunden und Kollegen, die anderen sehen die Gefahr eines irreparablen Abgleitens in die Drogensucht und die damit verbundenen sozialen Auswirkungen. Gerne setzen wir uns mit Ihnen zusammen und erörtern die Möglichkeiten in Ihrem individuellen Fall: 0231 8401 0065.


Alkohol und Drogen am Arbeitsplatz (Fallbeispiel)


Der unbedarfte Bürger geht mitunter davon aus, dass Drogenabhängige gemütlich zuhause auf der Couch sitzen und sich ihrer Sucht hingeben. Doch weit gefehlt: Selbst während der Arbeit lassen manche Mitarbeiter nicht die Finger von den Drogen, wie der folgende Fall aus dem Jahr 2013 zeigt:


Betäubungsmittel als Begleiter im Straßenverkehr


Kurt (alle Namen geändert) arbeitete seit fast einem Jahr in der Zentrale eines Unternehmens für Krankentransporte. Er koordinierte die Fahrten, gab sie über Funk an die Fahrer durch und plante die Routen für die nächsten Tage. Zu den Kollegen in der Zentrale und zu den Fahrern hatte er durchweg ein gutes Verhältnis, zu einigen ein fast freundschaftliches.

 

Eines Tages kam einer der Fahrer, Konrad, in sein Büro und bat um ein persönliches Gespräch. Konrad berichtete Kurt, dass einer der anderen Fahrer, Stefan, vor und während des Dienstes Marihuana konsumiere. Er bat Kurt, mit Stefan zu reden, da sie ein sehr gutes, über die Kollegialität hinausreichendes Verhältnis zueinander hätten. Kurt möge Stefan doch dazu bewegen, während der Arbeit keine Drogen zu sich zu nehmen. Kurt war regelrecht sprachlos, da ihm – als jemand, der niemals Kontakt mit Drogen gehabt hatte – Stefans Verhalten nicht aufgefallen war und Stefan sich auch nie dahingehend geäußert hatte. Er versprach Konrad, dass er mit dem Kollegen über die Drogen und deren Konsumierung sprechen würde.


Ein kollegiales Vernunftgespräch?


Tags darauf bat Kurt Stefan in sein Büro und sprach ihn auf seinen Drogenkonsum an. Stefan leugnete gar nicht, sondern konterte mit der Begründung, dass er "halt" Marihuana rauche, während andere Fahrer während der Mittagspause Alkohol tränken, und fragte, ob sich Kurt auch um diese kümmern werde. Alkohol sei in seinen Augen viel schlimmer als so ein bisschen Marihuana. Stefan zeigte sich sichtlich verärgert und meinte, dass er über seine Rauchgewohnheiten erst dann nachdenken werde, wenn seine Kollegen während der Arbeit nicht mehr trinken. Damit verließ er das Büro. Kurt informierte später am Tage Konrad über den unerfreulichen Verlauf des Gesprächs.

 

Typisch für Drogenabhängige ist die Verharmlosung der Drogensucht und die Ablenkung auf andere Themen, um sich nicht selbst mit der Problematik auseinandersetzen zu müssen. Leider war Stefan komplett uneinsichtig, er konsumierte weiterhin Marihuana vor und während der Arbeitszeit. Konrad sah sich gezwungen, die Unternehmensführung zu informieren. Stefan wurde natürlich zum Rapport bestellt und leugnete alle Vorwürfe. Da sich außer Konrad keine Zeugen fanden, die gegen den Kollegen aussagen wollten, hatte die Firma keine Möglichkeit, arbeitsrechtliche Maßnahmen zu ergreifen. 


Mann raucht Joint; Privatdetektiv Dortmund, Observation, Wirtschaftsdetektei Dortmund
Gegenüber seinen Kollegen leugnete der Verdächtige nicht einmal, sich während der Arbeitszeit regelmäßig "einen Dübel" zu genehmigen, doch den Arbeitgeber versuchte er vehement vom Gegenteil zu überzeugen.

Beauftragung der Kurtz Detektei Dortmund: Observation und Einschleusung


Der Firmenchef, Herr Werne, sah sich zurecht von seinem Angestellten betrogen und die Reputation seines Unternehmens gefährdet. Nicht auszumalen, welche Auswirkungen ein Verkehrsunfall eines seiner Fahrer unter dem Einfluss illegaler Rauschmittel haben könnte. Über seinen Anwalt ließ sich Herr Werne beraten, welche Möglichkeiten ihm blieben, den Delinquenten aus der Firma zu entfernen. Der Rechtsbeistand riet ihm zur Beauftragung der Kurtz Detektei Dortmund.

 

Unsere Detektive erarbeiteten eine zweigleisige Ermittlungstaktik: Durch Observation des Arbeitnehmers außerhalb der Arbeitszeiten ließen sich Kontakte zu Drogendealern und eventuell auch Konsum der Rauschmittel nachweisen, so Stefan diese denn im öffentlichen Bereich zu sich nehmen würde. Noch wichtiger allerdings schien die Einschleusung eines Dortmunder Wirtschaftsdetektivs in den betroffenen Betrieb, um Stefans Konsumverhalten während der Arbeitszeit zu beobachten. Hierfür würde sich der eingeschleuste Ermittler mit dem Fahrer anfreunden müssen, um einen Grund für die direkte Nähe zu finden. Im besten Falle würde sich Stefan irgendwann nicht mehr bemüßigt fühlen, seinen Konsum überhaupt vor dem Detektiv geheim zu halten. 


Ergebnis: fristlose Kündigung


Die Observation Stefans brachte keine allzu gewinnbringenden Erkenntnisse, denn falls er privat Drogen konsumierte, dann in den eigenen vier Wänden und somit außerhalb des Beobachtungsbereichs der Kurtz Detektei Dortmund. Einmal wurde er zwar an einem Drogenumschlagplatz beobachtet und es ist mit großer Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass sein Händeschütteln mit einer dort befindlichen verdächtigen Person dem Austausch von Geld gegen Drogen diente, doch ließ sich das durch Observation nicht zweifelsfrei beantworten. War Stefan zuhause, flimmerte meistens das Licht des Fernsehers aus seinen Fenstern – laut Kurt war er passionierter "Zocker", also verrückt nach Videospielen.

 

Deutlich ertragreicher gestalteten sich die Ermittlungen unseres eingeschleusten Dortmunder Detektivs. Über die Schiene "Games" fand er sehr schnell einen Draht zum Verdächtigen, sodass man sich sogar einmal abends in Stefans Wohnung zum gemeinsamen "Zocken" verabredete. Stefan ließ hierbei tief blicken, erzählte freimütig von seinem Drogenkonsum bei der Arbeit und kiffte auch während des gemeinsamen Abends. Daran anschließend gab er sich am Arbeitsplatz keinerlei Mühe mehr, den Marihuana-Konsum vor unserem Wirtschaftsdetektiv aus Dortmund zu verbergen, vielmehr forderte er ihn sogar auf, es ihm gleichzutun. Herr Werne, der Firmenchef wurde selbstverständlich täglich über die Ergebnisse der Einsätze informiert und sprach letztlich auf Grundlage des schriftlichen Ermittlungsberichtes der Kurtz Wirtschaftsdetektei Dortmund die fristlose Kündigung gegen Stefan aus.


Hinweis


Alle Namen und Orte sind selbstverständlich zur vollständigen Unkenntlichkeit verändert.